Den Neuanfang (wieder) wagen

Andreas Kröner/Pfarrbriefservice
Die Sommerpause liegt allmählich hinter uns.
Viele durften einen Urlaub oder zumindest ein paar entspannte Tage zur Erholung und zum Kraft tanken genießen.
Zeiten der Pause sind wichtig und helfen uns, inne zu halten und wieder bei uns selbst anzukommen.
Mir tun sich dabei drei identitätsstiftende, wegweisende Fragen auf:
Wo stehe ich gerade im Leben?
Wo möchte ich hin?
Was möchte ich bewirken?
Wer ganz bei sich selbst ankommt, kommt bei dem an, was wir das Geheimnis des Lebens nennen.
Wir sind diesem göttlichen Geheimnis (weiter) auf der Spur.
Mit neuer Kraft können wir da anpacken, wofür unser Herz brennt.
Mit aufgeladener Energie sind wir von Durchhaltevermögen und Geduld erfüllt – für herausfordernde Aufgaben sind wir gewappnet.
Mit unseren reichen Ideen dürfen wir uns einbringen und unsere geschenkten Möglichkeiten entfalten.
Mit frischem Mut trauen wir uns, etwas zu wagen, was uns vielleicht schon lange umtreibt.
Mit tiefem Vertrauen in uns selbst und in Gott, der uns mit seiner Liebe und Nähe segnet, dürfen wir mit viel Zuversicht in den Herbst und ins neue Arbeitsjahr starten.
Kehren wir gestärkt und hoffnungsvoll wieder in den gewohnten Alltag zurück oder beschreiten wir mit der gewonnenen Kraft eine neue, anstehende Lebensaufgabe.
Behalten wir unsere innere Ruhe, die klaren Gedanken und den neuen Lebensmut bei.
Lassen wir uns einhüllen von Gottes Schutz und Segen – er begleitet uns, traut uns was zu und lässt uns spüren, dass es gut werden wird.
Nadine Röckl
Geistliche Beirätin KDFB-Diözesanverband Passau
