Rechtsautoritäre Anti-Feminismen

Wie die Anti-Gender-Debatte Demokratie gefährdet

Datum
Mi 28.10.2026, 19:00 - 21:00 Uhr
Ort
Universität Passau, Innstr. 40 - Raum 403 Nikolakloster, 94032 Passau
Referent*in

Prof. Birgit Sauer, Professorin für Politikwissenschaft i.R. mit Schwerpunkt Governance und Geschlecht, Universität Wien

Tanja Kemper, KDFB-Bildungsreferentin, Religionspädagogin, Trauerbegleiterin

Kosten
keine

Bildnachweis: Otto Penz

Rechtsautoritäre Parteien setzen anti-feministische Erzählungen gezielt für ihre politische Strategie ein, um vor allem männliche Wähler anzusprechen. Das Ideal der Hausfrauenehe mit einem männlichen Familienernährer und einer sorgenden Ehefrau und Mutter, laute Kritik am Scheidungsrecht, das vermeintlich Frauen bevorzuge, die Ablehnung von Gewaltschutzgesetzen, die Männer zu „Weicheiern“ machten und das Ideal aggressiver und „wehrhafter“ Männlichkeit wollen nicht nur traditionelle Geschlechterhierarchien (wieder) herstellen. Vielmehr zielen diese Forderungen darauf ab, den Abbau demokratischer Institutionen sowie rechts- und sozialstaatliche Errungenschaften als normal erscheinen zu lassen. Der Vortrag will aufzeigen, wie die anti-feministische Strategie gegen „Gender“ ein zentraler Hebel rechter Ent-Demokratisierung ist.

Hinweise

In Kooperation mit den "Wochen zur Demokratie Passau" und der Stabsstelle Diversity und Gleichstellung der Universität Passau

Anmeldeinfos

nicht erforderlich